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WLAN auf Campinglätzen: Gäste verlangen Qualität

Bei unserer Community auf Facebook schlägt das Thema WLAN auf Campingplätzen regelmäßig hohe Wellen. Auch bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage zur WLAN-Verfügbarkeit sind die Rückmeldungen hier wieder negativ ausgefallen: häufig sei das WLAN nicht auf dem ganzen Platz verfügbar, sehr langsam oder teuer. Da ein Internetzugang heute jedoch zu den wichtigsten Buchungskriterien der Camper gehört, haben wir uns einmal näher damit beschäftigt, wie Campingplatzbetreiber ihren Gästen ein wirklich funktionierendes WLAN zur Verfügung stellen können.

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Wer billig kauft, kauft teuer: WLAN Qualität hat ihren Preis

Eine professionelle Hardware ist die Grundausstattung für ein funktionierendes WLAN auf dem Platz. Dazu gehört ein leistungsstarker Gateway, der die Anschlüsse bündelt (z.B. DSL und Satellit) und für einen reibungslosen DSL Betrieb zum Controller sorgt. Der Controller unterstützt Abrechnungssysteme (z.B. Tickets), eine Volumen- oder Zeitbegrenzung. Dieser Controller stellt den reibungslosen Betrieb hochfrequentierter Anlagen sicher, die nicht nur in der Saison von Dauercampern und Tagesgästen rege genutzt werden. Zur WLAN-Versorgung von Restaurants und Rezeptionen auf Campingplätzen setzt man sogenannte Indoor Access Points ein, die mit ihrem modernen Design (z.B. im Stil von Rauchmeldern) kaum auffallen. Für eine WLAN-Abdeckung der Stellplätze oder einer Terrasse im Außenbereich werden Outdoor Access Points in witterungsbeständiger Qualität verwendet. Je größer der Platz, desto mehr Outdoor Access Points werden benötigt. Auf dem Knaus Campingpark in Essen-Werden mit einer Fläche von 6 ha hat der WLAN Provider Benyo Free WiFi beispielsweise acht Outdoor Access Points und 12 Richtfunkantennen verbaut. Ein professionelles Managed WiFi ermöglicht eine Reaktion auf die individuellen Bedürfnisse auf dem Platz und bricht auch bei Lastspitzen nicht zusammen. Diese komplexen Anforderungen verdeutlichen: ein professionelles WiFi lässt sich kaum mit einem Router für den Heimbedarf und günstigen Antennen verwirklichen. Damit stellt ein WLAN-Netz eine mehr oder weniger große Investition für die Betreiber dar, die sich in der Zukunft aber auszahlen wird. Schon heute wird dort gebucht, wo WLAN vorhanden ist. Zur Refinanzierung einer solchen Anlage ist auch ein Verkauf von Tickets an die Gäste möglich.

Verfügbarkeit von Breitbandinternet

Auch wenn derzeit vielerorts der Breitbandausbau vorangetrieben wird, liegt bei zahlreichen Campingplätzen abseits von größeren Städten nach wie vor nur DSL mit einer geringen Bandbreite an. Das Unternehmen Benyo Free WiFi empfiehlt mindestens eine Bandbreite von 16 Mbit, um ein leistungsstarkes Kunden-WLAN zu betreiben. Dieser Wert stellt aber schon die absolute Untergrenze der erforderlichen Kapazitäten dar. Wo die Bandreite nicht ausreicht, um ein performantes Gäste-WLAN zu betreiben, kann ein Hybridanschluss in Kombination mit Satelliteninternet eine Alternative zum schnellen DSL- oder Kabelanschluss sein. Auch beim Satelliteninternet sind die zur Verfügung stehenden Kapazitäten jedoch begrenzt – zum Beispiel auf 22 Mbit mit einem entsprechenden Tarif.

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WLAN als Buchungskriterium

In der Hotellerie gehört WLAN mittlerweile zu den wichtigsten Buchungskriterien. Auch für Camper gewinnt der Internetzugang zunehmend an Bedeutung, was wir an den zahlreichen Bewertungen ablesen können, die sich häufig mit den WLAN-Angeboten auf Campingplätzen beschäftigen. Das Unternehmen Benyo Free WiFi hat von Campingplatzbetreibern erfahren, dass längst nicht nur die Teenager das Internet auf den Plätzen rege nutzen. Auch für die Best Ager, die gerne abseits der Saison reisen, ist WLAN heute ein Buchungskriterium. Wirklich auf ein WLAN verzichten will von den Campern am Ende wohl kaum jemand, zumal solche Dienste in anderen europäischen Ländern längst zum Standard in den Ferien gehören. Das heißt: es ist höchste Zeit, das Thema WLAN anzupacken – allerdings mit der notwendigen Konsequenz. Und die bedeutet Qualität. Ein schlecht funktionierendes WLAN auf dem Platz vermiest den Surfspaß und sorgt für negative Bewertungen.

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