Vor ein paar Monaten hat noch kaum einer davon gesprochen. Inzwischen stolpert man in den Medien immer wieder mal über dieses Kunstwort “Glamping”, abgewandelt von “Glamorous Camping”.
Was hat´s mit diesem “glamourösen Camping” auf sich? Eine offizielle Definition dafür existiert wohl noch nicht, aber ich würde mal so sagen - Glamping im weitesten Sinn ist:
“Urlaub in komfortabel ausgestatteten, komplett eingerichteten einzeln und frei in naturnaher Umgebung stehenden Mietunterkünften.”
Das würde aber bedeuten, dass es Glamping schon seit vielen Jahren gibt und die Leute in MIet-Mobilheimen, -Bungalows oder -Bungalow-Zelten auf Campingplätzen schon bisher “glampten” – ohne dies zu wissen. Wenn aber Glamping ein neuer Trend sein soll, dann müssen wir uns eine konkretere Definition suchen.
Glamping im engeren Sinn würde ich somit bezeichnen als:
“Urlaub in stilvoll oder landestypisch designten, komfortabel und komplett eingerichteten einzeln in weitläufiger natürlicher Umgebung eingebunden Mietunterkünften - zumeist textiler Architektur.”
Oder – wie es Andreas Hügen von Glampen.de besonders treffend beschreibt: “Glamping vereint Luxus, Natur und Außergewöhnliches. Die Unterkünfte sind nichts anderes als Zelte. Doch die Ausstattung der Glamping-Unterkünfte hat nichts mit dem gewöhnlichen Campingurlaub gemeinsam. Vorbei ist die Zeit des Zeltens mit klammen ungemütlichen Schlafplätzen, feuchter Kleidung und nassen Füßen. Die Glamping-Zelte sind nunmehr mit komfortablen Betten nebst Federkernmatratzen, mit antiken Möbeln, einem Kaminofen, der für wohlige Wärme sorgt, ausgestattet oder verfügen über Sauna und Badezimmer mit nostalgischer Badewanne.”
Aber jetzt genug der Worte, hier ein paar Bilder (stammen von tendi-safarizelt.de und vacanceselect.de):
Und hier noch ein paar Bilder mit freundlicher Genehmigung von Goglamping.net, der ersten Plattform die es dazu gab:
Mal sehen, wie viele von uns Campern bald schon zu Glampern mutieren ;-) Schönen April wünscht Euch,
Erwin