dieser Campingführer lebt!

Neues rund um den Campingführer und Camping

Camping Unterwegs mit Caravan Camping und Campingplatz am See und in den Bergen Camping Stellplatz für Wohnwagen am See

Wir stellen vor: Die Menschen hinter den Camping-Explorern

Einige von euch kennen es bereits – das Camping.Info Explorer Programm. Seit Mai 2016 haben besonders reiselustige Camper die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zur Datenlage von Camping.Info zu leisten. Das Prinzip ist einfach: Ihr übermittelt uns Daten, kurze Beschreibungstexte und aussagekräftige Bilder zu bisher scheinbar „unentdeckten“ Campingplätzen und im Gegenzug bessern wir eure Reisekasse auf. Das Programm erfuhr auf Anhieb großen Zuspruch. Der Erfolg reicht mittlerweile so weit, dass vorübergehend keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden können. Kein Wunder, denn durch das gewaltige Engagement unserer aktiven Camping-Explorer konnten bis Oktober 2017 bereits mehr als 800 Campingplatzeinträge mit hilfreichen Daten und Bildern gefüllt werden.

Deen und Mike aus Berlin

Ein beträchtlicher Teil geht dabei auf das Konto von Doreen Hebestedt und Mike Beran aus Berlin. Was mit einzelnen Verbesserungsvorschlägen zu Campingplätzen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Tschechien, Ungarn, Kroatien, Holland und Belgien begann, führte schließlich zu zwei ausgiebigen Road Trips durch Frankreich und Großbritannien. Dabei kann das Paar auf eine äußerst ereignisreiche Vergangenheit zurückblicken. Kennengelernt haben sich die Event-Managerin/Autorin und der gelernte Energieelektroniker im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die Berliner Obdachlosenhilfe „Wärme mit Herz“. Seit diesem Tag teilen und leben sie ihre gemeinsamen Interessen: der Einsatz für ihre Mitmenschen und die Natur, das Reisen in fremde Länder und natürlich auch das Camping. Was sich liest wie ein Abenteuerroman, ist tatsächlich nur ein Auszug aus den Aktivitäten, die Deen und Mike in den vergangenen Jahren in die Tat umgesetzt haben. Verschmutzte Wälder und Strände beim Camping säubern, 5.000 Bäume in der Wüste Perus pflanzen, an einer Schule auf Sri Lanka unterrichten oder einen Film zum gemeinsamen Wasserprojekt produzieren – unsere Redaktion staunte nicht schlecht über das vielseitige Leben der reisefreudigen Berliner.

Deen und Mike aus Berlin

Bei den Vorbereitungen für ihre bevorstehende Europareise wurden die beiden auf das Camping.Info Explorer Programm aufmerksam und waren sofort davon angetan. Mit ihrem kleinen Campingmobil machten sie sich auf den Weg, um die unerforschten Campingplätze Europas auch für andere Camping.Info-User „sichtbar“ zu machen – und zwar in Form von umfangreichen Daten, nützlichen Beschreibungstexten und ansprechenden Bildern. Am Explorer-Dasein reizt sie vor allem die Mannigfaltigkeit der unterschiedlichen Länder, Menschen und Campingplätze. „Jeder Campingplatz hat seinen ganz eigenen Charakter“, berichten die zwei Weltenbummler. „Auf manchen Plätzen, die wir bereisten, war in Sachen Ausstattung, Infrastruktur etc. alles vorhanden. Jedoch ohne Liebe gebaut und betrieben. Auf anderen Plätzen wiederum fehlt zwar infrastrukturell einiges, dafür haben sie dieses ganz besondere Flair, sodass man sofort ins Schwärmen gerät.“ Wir wünschen Deen und Mike noch viele interessante Reisen und freuen uns auf weitere Postkarten aus den verschiedensten Winkeln Europas!

Touristik & Caravaning: Mitteldeutschlands größte Reisemesse und Caravaning-Ausstellung der Superlative

Von 22. bis 26. November 2017 ist es wieder so weit: Die Touristik & Caravaning lädt alle Freunde des mobilen Reisens in die Leipziger Messe ein. Ganz egal ob komfortable Luxusliner, kompakte Mini-Wohnwagen oder Dachzelte für das ultimative Outdoor-Abenteuer – Mitteldeutschlands größte Reisemesse bietet eine enorme Angebotsvielfalt. In Halle 3, Halle 1 und der Glashalle des Leipziger Messegeländes werdet ihr auf über 35.000 m² mit Informationen zu neuen Branchentrends, aktuellen Modellen und attraktiven Campingdestinationen versorgt.

Touristik & Caravaning Leipzig

Die TC Leipzig findet bereits zum 27. Mal statt und hat sich neben dem Caravan-Salon in Düsseldorf und der CMT in Stuttgart als wichtigste Caravaning-Messe Deutschlands etabliert. In diesem Jahr gewähren Hobby, Dethleffs, Sunlight, Eura Mobil, Concorde und weitere bekannte Hersteller einen profunden Überblick zu den Themen Fahrzeuge, Technik und Zubehör. Eine eigene Technik-Insel bietet darüber hinaus erstklassige Beratung für alle Selbstausbauer, Ganzjahrescamper und Ausstattungsliebhaber. Abgerundet wird Angebot durch ein informatives und zugleich familienfreundliches Rahmenprogramm. Freut euch auf faszinierende Bühnenshows, spannende Vorträge von Reiseexperten und allerhand exotischer Gaumenfreuden an den verschiedenen Foodtrucks in der Glashalle.

Touristik & Caravaning Leipzig

Natürlich kommen nicht nur Camper auf ihre Kosten. Zahlreiche Aussteller präsentieren ein breites Spektrum an verlockenden Reisezielen – von populären internationalen Urlaubsmagneten bis zu versteckten regionalen Geheimtipps. Auf der Suche nach traumhaften Kreuzfahrten oder erholsamen Wellness- und Kurreisen? Oder bevorzugt ihr eher eine ereignisreiche Boots-, Wander- oder Klettertour? Ganz egal wo eure Interessen liegen, auf der TC Leipzig findet ihr sämtliche Aktiv- und Erholungsangebote für nah und fern. Das offizielle Partnerland in diesem Jahr sind die Seychellen, als Partnerregion wird die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern/Wildkogel-Arena in Österreich vorgestellt.

Touristik & Caravaning Leipzig

Was ist ein weiterer fixer Bestandteil jeder Reise- und Campingmesse? Richtig, der direkte Austausch mit den Ausstellern und Gleichgesinnten. Ein Glück, dass die TC Leipzig nicht nur als Top-Adresse für eure Urlaubsplanung, sondern gleichermaßen als perfekte Plattform für Expertenaustausch gilt. Tageskarten können im Vorverkauf übrigens bereits für 9 Euro pro Person erworben werden. Wir wünschen euch einen informativen Aufenthalt auf Mitteldeutschlands größter Reisemesse und Caravaning-Ausstellung.

Ein Hauch von Luxus: „Glamping“ ist im Trend

Sie gehörten auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf ganz sicher zu den Hinguckern. Reisemobile, die den kleinen Geldbeutel sprengen dürften. Wer besonders luxuriös verreisen möchte, greift nicht zum „normalen“ Wohnmobil, sondern gleich zum Luxusliner. Ein Schnäppchen ist das aber nicht. Das günstigste Modell schlägt mit satten 170.000 Euro zu Buche.

Draußen Urlaub machen und trotzdem etwas Luxus haben: Das ist Glamping.

So stellt man sich üblicherweise Camping vor: Zurück zur Natur, im Zelt schlafen und über dem offenen Feuer am See ein Würstchen grillen. Es geht aber auch anders und sehr viel exquisiter. „Glamping“ heißt es nämlich, wenn man Glamour und Camping verbindet. Die Reisemobile sind freilich etwas größer. So groß, das man zum Teil einen LKW-Führerschein braucht. Das „Schnäppchen“ unter ihnen ist 9,27 Meter lang und bietet Platz für vier Personen. Zum Preis von 169.280 Euro ist der Niesmann + Bischoff Flair 920 LE zu haben. Aufgebaut ist das Reisemobil auf einem Iveco Daily. Der Motor leistet 170 PS. Dabei hat man im Flair auf nichts zu verzichten. Der Innenraum ist großzügig gestaltet, und auch die Heckgarage bietet ausreichend Platz.

Erstes Reisemobil in der Liner-Klasse mit Airbag

Der Flair 920 LE kommt mit Airbags daher. Für integrierte Reisemobile ist das ein absolutes Novum. Auch ESP und Gurtstraffer sind serienmäßig mit an Bord. Stolz ist man bei Niesmann + Bischoff nicht nur auf die Sicherheitsmerkmale seines Luxus-Liners. Auch in punkto Optik hat man Grund, sich auf die Schulter zu klopfen. Das Modell Flair hat den German Design Award 2017 gewonnen.

Wie gesagt, das Modell ist das Günstigste, das in dieser Klasse auf der Düsseldorfer Caravan Salon vorgestellt wurde. Dennoch ist es für die meisten Menschen kein Spaziergang, ein solches Fahrzeug zu kaufen. Wer so verreisen möchte, braucht Kapital. Wer über eine Finanzierung nachdenkt, sollte einen zweckgebundenen Kredit aufnehmen. Diese sind in der Regel günstiger, als ein Darlehen zur freien Verfügung.

Das Sahnehäubchen unter den Luxus-Linern

Wer das nötige Kleingeld hat, wird sich mit dem Vario Mobil Signature 1200 anfreunden können. Dieser Liner kostet die Kleinigkeit von 786.990 Euro. Dafür bekommt der Urlauber ein Reisemobil, dem es an Luxus kaum mangelt. Aufgebaut auf einem Mercedes Actros 2553 LLL ist das Fahrzeug komplett frei konfigurierbar. Vier Personen können dank der zweiten Sitzreihe hinter Fahrer und Beifahrer mitfahren. Dabei glänzt das Mobil nicht nur wegen seiner ausfahrbaren Seitenwände, sondern auch durch raffinierte Kleinigkeiten. So fahren die Schubladen zum Beispiel automatisch zu, sobald das Fahrzeug sich bewegt. Und natürlich findet auch der Roadster in der Heckgarage Platz.

Ganz schön was drin: Das Vario Mobil Signature 1200 überrascht mit vielen Details.

Luxus um die 500.000 Euro

Im Mittelfeld der hier vorgestellten Luxus-Liner befinden sich der Concorde Centurion für 540.000 Euro und der Morelo Empire Liner für 459.990 Euro. Bei Ersterem dient ein Mercedes Actros als Basis. Erhältlich ist das Modell in drei verschiedenen Ausführungen. Alle beinhalten bequeme Pullmann-Sessel für Fahrer und Beifahrer. Der Slide-Out ist beheizbar und fährt hydraulisch aus und ein. Der Effekt: Der Innenraum wird bis zu drei Meter breiter. Und damit es entspannt voran geht, sind sämtliche Fahrassistenz-Systeme von Mercedes mit an Bord:

  • Elektronisches Bremssystem
  • Stabilitätsregelung
  • Spurhalte-Assistent
  • Abstandshalte-Assistent

Der Empire-Liner soll, wie der Name schon vermuten lässt, ein ganzes Königreich bieten. Dieses Fahrzeug ist auf einem Mercedes Atego aufgebaut. Wem der Iveco EuroCargo lieber ist, kann aber auch diesen bekommen. Ein besonderer Hingucker beim Empire-Liner ist die komplette Rundum-Verglasung. Das Privatauto fährt im Heck natürlich ebenso mit.

Glamping ist im Trend

Den gewissen Hauch von Glamour und Camping kann man übrigens auch ohne ein preisintensives Reisemobil genießen. Immer mehr Anbieter laden zu dieser Art des Urlaubs ein. Vom Tipi bis zum großen Lodge-Zelt wird alles angeboten. Vielleicht darf es ein Luxusurlaub im Baumhaus sein? Auch das ist heutzutage kein Problem mehr. Einige der Baumhaus-Unterkünfte sind so großzügig, dass ein Doppelbett und ein freistehender Whirlpool hineinpassen. Dieser Trend ist also für alle die gedacht, die auf ein kleines Zelt und Gemeinschafts-Waschräume verzichten wollen. Stattdessen gibt es die pure Umgebung der Natur, gepaart mit den Annehmlichkeiten, auf die man zuhause auch nicht verzichten möchte.

Ein Hauch von Luxus – Auch Promis betreiben Glamping

Aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist der Glamping-Trend zu uns herüber geschwappt. Dort ist diese Art des Urlaubs beinahe schon an der Tagesordnung. Gerade bei Promis (vermutlich weil sie besser verdienen) ist Glamping beliebt. So haben bereits Kate Moss und Starkoch Jamie Oliver zugegeben, diese Art des Urlaubs zu bevorzugen. Auch Prinz William und seine Frau Kate waren schon auf Glamping-Tour.

In den Niederlanden, wo das Campen jedem Menschen ja förmlich in die Wiege gelegt wird, gibt es auf den verschiedenen Messen bereits eigene Glamping-Abteilungen. Auch die Franzosen ziehen nach. Wer hier nach Glamping-Plätzen sucht, wird schnell fündig.

Urlaub im Zelt, Caravan oder Reisemobil ist wieder salonfähig

Campingurlauber im zweistelligen Millionenbereich kommen Jahr für Jahr allein nach Deutschland, sagt der ADAC. Tendenz steigend. Im Jahr 2013 zum Beispiel waren in der Bundesrepublik knapp eine Million Caravans und Reisemobile zugelassen.

Los ging der Trend in Deutschland in den 50er-Jahren. Damals konnten sich die Meisten nur einen bescheidenen Urlaub leisten. So entwickelte sich das Camping zum Massenphänomen. Erst als die Flugpauschalreisen günstiger wurden, ließ der Trend etwas nach. Mittlerweile sind die Camper aber wieder da. Die Statistiken zeigen, dass gerade in Deutschland der Camping-Trend stetig nach oben geht.  Das dürfte wohl auch an der großen Auswahl und dem Komfort moderner Reisemobile liegen. Gerade die Luxus-Liner lassen beim Glamping-Urlaub so gut wie keinen Wunsch offen.

CASIO WSD-F10: Die robuste Outdoor Smartwatch für alle Herausforderungen

CASIO hat uns neulich seine Outdoor Smartwatch vorgestellt. Die Uhr ist ein echter „Allrounder“ in Sachen technischer Unterstützung im Outdoorbereich und somit auch ein nützliches Produkt für Camper. All jenen, die gerne aktiv in der Natur unterwegs sind, möchten wir den hilfreichen Wegbegleiter nun vorstellen. Doch zuerst zum Gewinnspiel: Auf unserer Facebook-Seite werden derzeit drei Exemplare der CASIO Outdoor Smartwatch verlost. Macht jetzt mit und vielleicht seid ihr schon bald stolzer Träger einer dieser Uhren. Vielen Dank an dieser Stelle an CASIO für das Sponsoring.

Die Android Wear Smartwatch von CASIO wurde speziell für den Outdoor-Bereich entwickelt, hält einer Vielzahl an Aktivitäten stand und überzeugt mit Sensoren, zahlreichen Apps und Funktionen auf ganzer Linie. Hier eine Übersicht der wichtigsten Produkt-Features:

  • Wasserdicht bis 5 Bar (CASIO Standard)
  • Bis zu vier Wochen Akku-Leistung dank Doppel-LCD-Display
  • Ausgestattet mit Sensortechnologie: Barometer, Höhenmesser, Digital-Kompass
  • Perfekt für Outdoor-Aktivitäten (getestet nach US-Militär-Standard)
  • Erhältlich in zwei Farben: Schwarz und Orange
  • Preis: 399 Euro

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Die Android Wear Smartwatch WSD-F10 punktet durch ihre Wasserdichtigkeit bis 5 Bar und ist somit ideal für den Einsatz bei Regen sowie für Wassersportarten. Ein weiterer großer Pluspunkt sind die CASIO-eigenen Apps für Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Angeln. Die integrierten Sensoren liefern dabei Informationen wie Luftdruck, Himmelsrichtung, Höhe und Geschwindigkeit. Um die Features für diverse Outdoor-Aktivitäten zu erweitern, können auf der Uhr natürlich auch eigene Apps installiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Betriebssystem eures Smartphones mit Android Wear™ kompatibel ist (Android 4.3 bzw. iOS 8.2 oder höher). Hier einige Apps, die euch bei euren Outdoor-Aktivitäten unterstützen:

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Auch für den herkömmlichen Gebrauch eignet sich die CASIO WSD-F10 mit weichem Kunststoff Armband hervorragend: Werden keine Apps verwendet, schaltet der stromsparende Zeitmesser-Modus die Kommunikation mit dem Smartphone sowie das Farb-LCD-Display aus, sodass nur noch Zeitdaten in schwarz-weiß angezeigt werden. Somit wird die Akkulaufzeit verlängert und die Uhr kann auch bei längeren Aufenthalten im Freien ideal genutzt werden.

Die Outdoor Smartwatch ist was für euch?

Ihr kennt die Uhr bereits? Dann könnt ihr uns gerne auch kurze Erfahrungsberichte als Kommentar hinterlassen. :-)

Mit dem Wohnmobil campen in den USA: Eine unvergleichliche Erfahrung

Mit einem mobilen Zuhause durch die Vereinigten Staaten zu reisen ist ein traumhaftes Abenteuer für jeden freiheitsliebenden Naturfreund. Wohnmobile oder Camper werden in den USA kurz RV („recreational vehicle“) genannt. Sie sind modern ausgestattet, bieten viel Stauraum und ermöglichen die Flexibilität, die es braucht, um das weitläufige Land auf eigene Faust zu erkunden. Natürlich müsst ihr euch nach einer langen Fahrt irgendwo ausruhen. Informationen über die Vorteile des Campens in den USA sowie zu den Übernachtungsmöglichkeiten gibt’s hier.

Wohnmobilurlaub in den USA

Der Weg ist das Ziel: Die Vorteile eines Wohnmobilurlaubs in den USA

Beeindruckende Landschaften, faszinierende Naturschauspiele und spektakuläre Sehenswürdigkeiten – ihr bewegt euch auf breiten Straßen mitten durch das weiteläufige Land. Vorbei an einsamen Wüsten, riesigen Seen und imposanten Wäldern. Jederzeit könnt ihr in eine Großstädte fahren und shoppen oder euch in Restaurants für die Weiterfahrt stärken. Die meisten RVs verfügen über eine Küche mit Kühlschrank, einem Stromgenerator und massig Stauraum. Das schafft Unabhängigkeit.

Obwohl ihr Platzangebot begrenzt ist, stehen sie einem Hotel in Sachen Wohnkomfort in nichts nach. Des Weiteren könnt ihr jederzeit anhalten und seid nicht an feste Orte gebunden. Spontanität trotz Reiseplan –  die Devise beim Campen in den USA. Fest steht: Ein Camping-Urlaub mit dem Wohnmobil ist eine ideale Reisemöglichkeit für die gesamte Familie oder mit Freunden.

Mit ein bisschen Glück könnt ihr und vier weitere Mitfahrer eine dreiwöchige Rundreise durch die USA gewinnen. CU Camper verlost einen Roadtrip von Ende März bis Mitte April 2017 in einem brandneuen und modern ausgestatteten Camper. Die Reise beginnt in einer Kleinstadt im Bundesstaat Indiana unweit von Chicago. Von dort habt ihr 21 Tage Zeit, um nach Los Angeles, der Stadt der Stars und Sternchen, in Kalifornien zu fahren. Auf dem Weg übernachtet ihr auf den unzähligen Campgrounds oder in den berühmten Nationalparks.

Wohnmobilurlaub in den USA

Campen mit dem Wohnmobil auf Campgrounds oder in Nationalparks

Abseits der turbulenten Städte liegen die sogenannten Campgrounds. Die bekannteste Campingplatz-Kette heißt KOA. Mit über 450 Standorten ist sie sehr zahlreich vertreten. In der Regel befinden sich die Plätze in der Nähe von einem See, an einem Fluss oder mitten im Wald. Ihre Lage in der ungestörten Natur ist gewöhnlich sehr idyllisch. Übrigens: Stellplätze für Wohnmobile sind pro Nacht deutlich günstiger als die meisten M(H)otels und daher eine preiswerte Alternative zur üblichen Hotelübernachtung – vor allem wenn man wochenlang mit vielen Personen verreist.

Der Yellowstone-Nationalpark im Bundesstaat Wyoming ist einer von knapp 60 Nationalsparks im ganzen Land und zählt zu den größten Touristenattraktionen. Er ist seinerseits der älteste der Welt und als Reiseziel inklusive atemberaubender Übernachtungsplatz ein absolutes Muss. Nicht weniger bekannt: Der Yosemite- in Kalifornien oder der Death-Valley-Nationalpark in der Mojave-Wüste. Ihr müsst euch nur noch für einen entscheiden. Vor allem in der Hauptsaison empfiehlt es sich, einen Stellplatz vorab zu reservieren. Das geht bis zu sechs Monate im Voraus.

Zelt-Trekking und der richtige Rucksack

Campen geht auch abseits von Campingplätzen und sogar ein bisschen wild. In manchen Regionen in den Alpen wird Wildcamping toleriert. Die Bezeichnung „biwakieren“ wird in der Wildnis eher verwendet als campen. Neben den rechtlichen Aspekten muss auch auf die Ausrüstung geachtet werden. Einer der wichtigsten Gegenstände beim Zelt-Trekking ist neben dem Zelt der Rucksack.

Wichtige Fragen vorab

Der erste Aspekt den man vor der Auswahl eines Rucksackes berücksichtigen muss, ist die Dauer der geplanten Tour. Diese gibt den ersten Hinweis auf die benötigte Größe. Wird eine Tagestour, eine Wochenendtour oder eine längere Wanderung angestrebt? Der nächste wichtige Punkt sind zusätzlich geplante Tätigkeiten. Wenn neben der Wandererfahrung auch noch andere Aktivitäten geplant sind, wird die Anforderung an den Rucksack schnell höher. Ebenso sollte man sich überlegen wie viel Kleidung man mitnimmt und vor allem in welcher Qualität. Während T-Shirts und Unterwäsche aus Merino-Wolle gut wärmen und geruchsabweisend sind, benötigt man bei Funktionswäsche mehr Variationen, dafür sind die einzelnen Teile leichter. Schließlich kommt die größte Komponente, das Zelt, unter die Lupe. Extrem leichte Biwakzelte gibt es bereits ab 0,5 kg. Für ein Ein-Mann-Zelt sollte das Gewicht unter 2 kg liegen.

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Das Gewicht ist entscheidend

Die Größe der Rucksäcke wird immer in Liter angegeben. Diese Angabe verrät zwar wie viel Platz vorhanden ist, der wichtigste Faktor ist jedoch das zu tragende Gewicht. Hier gilt die Regel, dass dieses maximal 25% des eigenen Körpergewichts ausmachen soll. Wie immer bestätigen auch hier Ausnahmen nach oben und unten die Regel. Entscheidend ist auch die Dauer der Wanderung. Was sind nun die Schwergewichte bei einer Trekkingtour? Neben dem Zelt sind vor allem die Kochutensilien große Gewichtsfaktoren. Eine Gaskartusche, Töpfe, Besteck und natürlich das Essen an sich, lassen die Waage nach oben schnellen. Ein paar Tipps am Rande: Alles gibt es in der Leichtversion und diese Investitionen zahlen sich bei mehreren Touren auf jeden Fall aus. Ein Göffel wiegt nur ein paar Gramm und viele Gerichte kann man vorab zubereiten und anschließend dörren. Diese kostengünstige Variante der Trockennahrung ist schnell wieder aufgekocht, sehr lange haltbar und vor allem leicht.

Die Entscheidung

Egal ob zwei Tage in den Bergen oder eine ganze Woche in der Wildnis, im Normalfall wird man sich für einen klassischen Trekking-Rucksack entscheiden. Die gesamte Palette der verschiedenen Rucksackmodelle ist im Shop von Sport Schuster sehr übersichtlich aufgezeigt. Neben den Trekkingrucksäcken sind die Kletter- und Alpinrucksäcke eine Überlegung wird. Diese etwas kleineren Rucksäcke sind sehr kompakt und mit ihren 30 bis 40 Litern wahre Platzwunder. Hier gilt jedoch zu beachten, dass größere Zelte in den Alpinrucksäcken keinen Platz finden. Für leichte Biwaks passen sie jedoch perfekt. Platztechnisch auf Nummer Sicher geht man mit den Trekkingrucksäcken ab 50 Liter. Größere Rucksäcke bieten zwei Nachteile. Die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt, was beim Bergwandern zu unangenehmen Situationen führen kann und das zu tragende Gewicht erhöht sich. Mit einem Volumen von 65 bis 75 Litern kann man sehr lange Touren meistern. Aber auch für Wochenendtouren eignet sich diese Größe dank dem Zurrsystem, das alle Trekkingmodelle haben sollten. Damit wird der Rucksack auch mit geringer Füllung zu einem angenehmen Partner bei Wanderungen.

Ausgewähltes-Rucksack-Modell

Camping in der Wildnis birgt viele Gefahren. Mit einem guten Rucksack entschärft man zumindest eine Gefahrenquelle. Man darf nicht vergessen, dass sich die Befüllung, die Materialqualität, das Tragesystem und nicht zuletzt das Gewicht auf das Gelingen oder Scheitern einer ganzen Tour auswirken kann. Wir wünschen daher viel Erfolg bei der Suche nach dem richtigen Rucksack und viel Freude in der Natur!

Camping-Messen: Inspiration holen und Vorfreude erleben

Es ist wieder die Zeit, in der sich ein Messe-Termin nach dem anderem im Kalender aneinander reihen. Reise- und Camping-Messen sind Anfang des Jahres in ganz Deutschland zu finden. Wir sind natürlich auch unterwegs und schildern kurz unsere Eindrücke.

Die Saison hat für uns auf der CMT in Stuttgart begonnen. Mitte Jänner ging es mit dem Zug nach Baden Württemberg. Hier durften wir die ersten Camping.Info Award 2015 Auszeichnungen übergeben. Die Messe besticht durch ihren übersichtlichen Aufbau und gute Orientierungsmöglichkeiten. Einige Campingplätze und sehr viele Fahrzeuge sind dort zu bewundern gewesen. An den Ständen der verschiedenen Reiseregionen konnte man sich perfekt inspirieren lassen. Einiges an hochwertiger Lektüre wurde für die Heimfahrt mitgenommen.

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Vergangenes Wochenende konnte man auf der f.re.e in München Camping-Luft schnuppern. Die Reise- und Freizeitmesse konnte 118.000 Besucher verzeichnen und ein sehr positives Feedback einholen. Für uns war Chris Lemke von Bergwasser Canyoning vor Ort und hat ein tolles Video erstellt, das ohne viele Worte deutlich macht, was Besucher der f.re.e erwarten können. Hier die Eindrücke der Messe und vielleicht eine Anregung, diese im nächsten Jahr zu besuchen:

 

Heute heißt unser Messe-Ziel Essen. Von Salzburg geht es mit dem Flugzeug nach Düsseldorf und dann mit dem Zug weiter in die neuntgrößte Stadt Deutschlands. Da die Reise + Camping die größte Messe für Campingplätze ist, ist es selbstverständlich, dass wir vor Ort sind. Einige Award Auszeichnungen werden überreicht und natürlich werden wir am Freitag um 9 Uhr beim Glamping-Frühstück teilnehmen. Es gibt noch weitere spannende Vorträge auf die wir uns schon sehr freuen.

Vielleicht treffen wir ja auch auf den einen oder anderen Camping.Info Fan. Wir würden uns freuen!

Ein sonniger Vorgeschmack für Wintermuffel: Esterel Caravaning an der Französischen Riviera

Wer mit den Schneemassen dieser Tage nichts anfangen kann, sollte sich diesen Bericht nicht entgehen lassen. Die Vorfreude auf wärmere Tage wird noch größer wenn man an den Sommer an der Französischen Riviera denkt. Wir haben uns den Campingplatz Esterel Caravaning in Agay/Saint Raphaël angesehen.

Der Campingplatz befindet sich im Ort Agay, nur drei Kilometer von den Stränden von Saint-Raphaël entfernt. Und diese Strände haben es in sich. Die Küste zieht sich über 36 Kilometer und bietet dabei abwechslungsreiche Bademöglichkeiten. Unter den 30 Stränden finden Urlauber Buchten, Sand- und Kiesstrände sowie Flussmündungen, die eine Vielzahl an Wassersportaktivitäten zulassen. Hier ist für jeden etwas dabei. Mobil zu sein schadet nicht, wenn man die ganze Küstenlandschaft entdecken will. Die 300 Sonnentage, die hier für ein Urlaubsparadies sorgen, sind ebenso ein gutes Argument für einen Campingurlaub in dieser Gegend. Nördlich des Campingplatzes erstreckt sich das Esterel Gebirge. Gemütliche Wanderungen und Entdeckungstouren sind in diesem Mittelgebirge möglich. Der Mont Vinaigre ist mit 614 Metern die höchste Erhebung und kann leicht über einen Wanderweg erklommen werden.

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Der Campingplatz bietet hervorragende Familienangebote und eine tolle Ausstattung. Alan Rogers hat Camping Esterel Caravaning zum besten Familiencamping Europas 2009 gewählt. Am Campingplatz gibt es Stellplätze in verschiedensten Größen zur Auswahl. Von 80 bis 150 qm, teilweise mit eigenem Whirlpool oder Sanitärgebäude können gebucht werden. Ebenso befinden sich Mobilheime am Platz, die mit Klimaanlage, Geschirrspüler, Fernseher oder teilweise sogar mit eigenem Jacuzzi ausgestattet sind. Fünf Schwimmbäder am Campingplatz ergänzen die riesige Auswahl an Stränden an der Küste. Bei Hunger kann man das umfangreiche Angebot an Restaurant in Saint Raphaël nutzen oder direkt am Camping Esterel Caravaning speisen. Ein Restaurant, ein Imbiss, eine Bar sowie ein kleiner Supermarkt und eine Boutique sind dort.

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Verschiedenste Sport-und Spielmöglichkeiten sowie ein umfangreiches Programm für Kinder und Erwachsene runden das Angebot für die ganze Familie ab. Zusammen mit den Ausflugsmöglichkeiten in die Berge oder zu den Stränden ergibt das Urlaubsangebot am Camping Esterel Caravaning das perfekte Paket für Familiencamping.

Ein Plätzchen für aktive Genießer: Camping Vidor

Auf der Suche nach Highlights für den diesjährigen Campingurlaub sind wir auf den Camping Vidor gestoßen. Der Camping.Info Award 2014 Träger mit hervorragenden Gästebewertungen scheint ein besonderer Geheimtipp zu sein. Egal ob Biken, Wandern oder Relaxen, der Südtiroler Platz bietet beste Voraussetzungen dafür einen besonderen Urlaub.

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Aktiver Urlaub am Camping Vidor in Südtirol

Camping Vidor ist ein besonderer Platz für Camper die sich gerne bewegen und in ein Abenteuer stürzen. Die Ruhe und die Natur rund um den Platz laden förmlich dazu ein sich auf eine Wandertour zu begeben. Mit den Dolomiten vor der Haustüre hat der Campingplatz die perfekte Lage für Tagestouren. Zwei mal pro Woche steht Ihnen der Chef höchstpersönliche zur Verfügung und führt Sie an verschiedene landschaftliche Highlights in der Region. Nach einer ermüdenden Wanderung lädt der direkt am Campingplatz gelegene Fluss zur Erfrischung und Abkühlung. Falls man es eine Spur wärmer möchte, steht direkt am Platz ein Hallenbad bereit. Für die Leser unseres Blogs ist dabei der Eintritt kostenlos. Einfach sich mit dem Code „CAMPING.INFO VIDOR“ anmelden und schon spart man sich die Gebühr.

Ein Paradies für Biker wartet

Die alpine Lage des Camping Vidor bietet perfekte Bedingungen für Radfahrer aller Art. Neben normalen und eher einfachen Mountainbike-Strecken gibt es auch Downhill-Strecken für die hartgesottenen Biker. Ab 2014 sind zwei weitere Strecken direkt ab dem Campingplatz befahrbar, eine Mountainbike und eine Downhill. Insgesamt führen somit zwei Downhill-Strecken direkt vom Platz weg. Mit dem Lift geht es rauf auf den Berg und mit viel Adrenalin geht es wieder runter zum Campingplatz. Einen Zacken gemütlicher geht es beim Mountainbiken zu. Gerne berät Sie der Campingplatz welche Routen zu Ihnen passen. Die drei beim Campingplatz beginnenden Strecken sind unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads und somit perfekt für alle Biker.

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Einfach die Seele baumeln lassen

Abseits von den actionreichen Möglichkeiten in den Alpen kann man auf Camping Vidor auch bestens entspannen. Die Wellnessangebote sind umfangreich und in der Kombination mit der Ruhe vor Ort eine Wohltat für die Seele. Neben dem bereits erwähnten Hallenbad stehen auch ein Wellness Center mit verschiedensten Saunen, ein Solarium und ein Beauty Center mit abwechslungsreichen Anwendungen für Sie bereit. Hier kann man den Alltagsstress hinter sich lassen und das Campingleben so richtig genießen.

Südtiroler Küche erleben

Das komplette Wohlfühlprogramm am Campingplatz rundet die dortige Küche ab. Nach einem erlebnisreichen Tag ist die Südtiroler Küche bestens geeignet um die Batterien wieder aufzuladen. Bei der Vielfalt an bodenständigen und saisonalen Gerichten kann es schon einmal vorkommen, dass die Lust auf manches auch nach dem Urlaub nicht so schnell vergeht. Hier gibt es am Camping Vidor nun eine Unterstützung. Einmal in der Woche findet ein Kochkurs mit Südtiroler Gerichten statt. Einfach beim Campingplatz anfragen und die Feinheiten der regionalen Küche lernen. Damit es dann bald heißt: ZACAN SE ZACA ZECHE (Endlich gibt es etwas zum Essen!).